„Deutsche wollen weniger Auto fahren“ – Ihre Nachbarn denken auch so. Also los, Kiste stehenlassen.

Deutsche wollen weniger Auto fahren“ und „Die Deutschen werden Automüde“ titelten die Tageszeitungen in der Woche vor Ostern.

Was ist da los?Auslöser war die „Umweltbewusstseinsstudie 2016“ des Bundesumweltministeriums, und darin steht, wie Ihre Nachbarn denken. Ihre Nachbarn sind der Meinung:

  • 97% finden, dass Jede(r) Verantwortung für lebenswerte Umweltbedingungen tragen muss,
  • Drei Viertel Ihrer Nachbarn teilen die Einsicht, dass der momentane (materielle) Lebensstandard reduziert statt ausgeweitet werden sollte,
  • 64% der Befragten sagen „Ich mache selber nicht genug für den Umweltschutz“.

Gehören Sie zu den 64%? Na da können Sie doch etwas dagegen unternehmen, Ihre Nachbarn werden diese Aktivitäten positiv beurteilen:

  • Haus dämmen, Heizung modernisieren und optimieren, (keine Ahnung wie? Kommen Sie jeden Dienstag nach Feierabend zur Energiesprechstunde ins Rathaus)
  • Sonntags mal die Brötchen zu Fuß vom Bäcker holen, (61% der Befragten gehen regelmäßig zu Fuß. Sie auch?)
  • Mit der S-Bahn zu Arbeit fahren. (Geht nicht? Dann: Mit Kollegen zusammen fahren. Fahrradfahren. Ein Erdgas- oder Elektroauto nehmen. Oder in letzter Konsequenz: Sich woanders einen Arbeitsplatz suchen.)