Spielend Energiesparen lernen – Auftakt zum Klimaschutzprojekt der Gemeinde

„Daumen hoch“ zum Energiesparen. Teilnehmerinnen des Energiesparmodelle-Projekts trafen sich zum Auftakt im Rathaus.

„Die Welt zu retten!“. Nichts Geringeres ist nach Meinung der Vorschulkinder das Ziel des Energiesparprojekts, welches den Teilnehmenden am 27.02. vorgestellt wurde. Im Ratssaal der Gemeinde sind die Energieteams, bestehend aus Erzieherinnen, Leiterinnen und Kindern (mit ihren Eltern) der Grundschule und drei kommunaler Kitas zusammengekommen.

Bürgermeister Stephan Zimniok gab dabei den Startschuss für das 4-jährige Projekt. Es ginge darum „das Bewusstsein zu stärken. Wie gehen wir mit uns und unserer Umwelt um, um tatsächlich in 50 Jahren ähnliche Bedingungen auf dieser Erde zu haben. Es ist ganz schön schlimm, dass man so sprechen muss, aber ich bin da nicht vorwurfsvoll. Ich bin froh, dass wir an einem Punkt angekommen sind, an dem sich die Mehrheit von uns mit dem Thema beschäftigt“.

Marlies Bock, Franziska Lehmann und Tilmann Abresch vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU e.V.) aus Berlin, die mit der Begleitung des Projekts beauftragt wurden, führten durch den Nachmittag und stiegen mit den Kindern gleich in die Thematik ein. „Was braucht denn Zuhause alles Energie, um zu funktionieren?“ Eifrig meldeten sich die Kinder. „Ein Elektroauto“, „Kaffeemaschine“ oder „Fernseher“ fiel den 5- bis 8-Jährigen ein. Die Gesichter der Eltern wirkten sichtlich stolz und unterhalten. Nach einer ersten Einführung ging es für die Kinder zu einer Energie-Rallye durch das Rathaus. Währenddessen tauschten die Teilnehmenden ihre Wünsche und Bedenken aus.

Klimaschutzmanager Martin Thiele leitet das Projekt für die Gemeinde und betonte, dass der Fokus im Projekt bei den Nutzern liege. Schulen und Kitas bieten den perfekten Rahmen, um den Kindern verantwortungsbewusstes Energieverhalten zu vermitteln. In einigen Einrichtungen wurde das Thema bereits vor dem Projekt an Aktionstagen thematisiert. Nun werden die Energieteams zusammen mit den Expertinnen vom UfU sowohl ihre Gebäude als auch das eigene Verhalten analysieren und Energiespartipps entwerfen. Die Aufgabe der Gemeinde sei es derweil die bestehende Technik effizienter zu gestalten. So käme man zu echten Einsparungen. „Am Ende zählt nicht nur, was in den Einrichtungen gespart wird, sondern insbesondere was jeder Einzelne davon mit nach Hause nimmt“, so Thiele.

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Fördervorhaben 03K12355 zur „Einführung von Energiesparmodellen in Schule und Kitas der Gemeinde Birkenwerder“