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	<title>Kommunale Wärmeplanung &#8211; KLIMASCHUTZ IN BIRKENWERDER</title>
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	<title>Kommunale Wärmeplanung &#8211; KLIMASCHUTZ IN BIRKENWERDER</title>
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		<title>Abschlussgutachten Kommunale Wärmeplanung der Gemeinde Birkenwerder</title>
		<link>https://klimaschutz.birkenwerder.de/abschlussgutachten-kommunale-waermeplanung-der-gemeinde-birkenwerder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Olischläger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 07:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunale Wärmeplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gemeindevertretung Birkenwerder hat den im Rahmen eines Beteiligungsprozesses erstellten Kommunalen Wärmeplan für die Gemeinde Birkenwerder mit Stand 11/2025 am 24.02.2026 beschlossen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um das vollständige Gutachten zu lesen, bitte hier klicken: <a href="https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2026/03/20260302_Fachgutachten_KWP-Birkenwerder.pdf" data-type="link" data-id="https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2026/03/20260302_Fachgutachten_KWP-Birkenwerder.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abschlussgutachten Kommunale Wärmeplanung der Gemeinde Birkenwerder (PDF)</a></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Allgemeine Kurzinfo</strong></p>



<p>Die Gemeindevertretung Birkenwerder hat den im Rahmen eines Beteiligungsprozesses erstellten Kommunalen Wärmeplan für die Gemeinde Birkenwerder mit Stand 11/2025 am 24.02.2026 beschlossen.</p>



<p>Damit hat Birkenwerder schon frühzeitig die Pflichtaufgabe aus dem § 23 des Wärmeplanungsgesetzes erfüllt und kann den Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in den Ist-Zustand der Wärmeversorgung sowie sich daraus ergebende Möglichkeiten für eine zukünftige Wärmeversorgung geben. </p>



<p>Das Abschlussgutachten der Kommunalen Wärmeplanung ist als Strategiedokument für kommunale Handlungsoptionen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Bereich der Wärmeversorgung innerhalb Birkenwerders zu verstehen. </p>



<p>Im Wärmeplan wird nach Vorgabe des WPGs eine schrittweise Umsetzungsstrategie dargestellt, wie bis zum Zieljahr 2045 das sogenannte Netto-Null an Treibhausgasemissionen erreicht werden könnte.</p>



<p>Die einzelnen Schritte sind jeweils auf 5 Jahre festgelegt und dann zu aktualisieren. Dabei wird überprüft, inwieweit die Umsetzungsstrategie durchführbar ist. Dies wird dokumentiert und die Strategie gegebenenfalls angepasst.</p>



<p>Der Kommunale Wärmeplan hat keine rechtliche Außenwirkung und begründet keine einklagbaren Rechte oder Pflichten.</p>



<p>Das bedeutet auch, dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Nutzung von 65% Erneuerbaren Energien beim Heizen&nbsp;(§71&nbsp;Abs. 8&nbsp;GEG)<strong>&nbsp;nicht</strong>&nbsp;vorzeitig greifen kann, sollte eine Kommune&nbsp;schon vor Ablauf der&nbsp;Frist einen Wärmeplan&nbsp;vorlegen. </p>



<p>Nur wenn die Kommune sich nach einer Machbarkeitsstudie dazu entschließen sollte, ein Gebiet&nbsp;<strong>rechtsverbindlich</strong>&nbsp;als Wärmenetzausbaugebiet auszuweisen, greift die Vorgabe des GEG früher.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Kurzzusammenfassung</strong> <strong>der wichtigsten Ergebnisse</strong></p>



<p>Zugrunde liegt ein Vollkostenvergleich über die Endkosten für die VerbraucherInnen, der folgende Versorgungsarten berücksichtigt (ab Seite 41):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dezentrale Beheizung</strong>: Bedeutet, dass sich in diesem Gebiet die Bürgerinnen und Bürger bis 20245 in jedem Fall individuell mit Heizsystemen versorgen müssen, die die Wärme aus regenerativen Energien nutzen. Dazu gehören z.B. Wärmepumpen und Biomassekessel.</li>



<li><strong>Fernwärmenetze</strong>: Bedeutet, dass Wärme aus erneuerbaren Energien (z.B. Großwärmepumpen oder tiefe Geothermie) oder industrieller Abwärme über isolierte Rohrsysteme zentral zu Wohn- und Gewerbegebäuden transportiert wird. Damit sich der Ausbau eines solchen Netzes lohnt, muss im Ortsgebiet eine&nbsp;hohe Wärmedichte&nbsp;herrschen, also ein hoher Gesamtwärmeverbrauch auf relativ engem Raum.&nbsp;</li>



<li><strong>Transformation des Erdgasnetzes</strong>: Bedeutet, dass das bestehende Gasverteilnetz schrittweise auf eine 100%ige Versorgung mit grünen Gasen wie z.B. Biomethan umgestellt wird.</li>
</ul>



<p>Auf dieser kostenbasierten Betrachtung für den Endverbraucher und die Endverbraucherin wurde das Gemeindegebiet in Eignungsgebiete eingeteilt (ab Seite 46).</p>



<p>Es ergeben sich in Birkenwerder zwei Szenarien (ab Seite 52):  </p>



<p><strong>Szenario 1</strong>&nbsp;ergibt, dass die beheizten Gebäude innerhalb der Gemeinde Birkenwerder je nach Preisentwicklung&nbsp;und Finanzierbarkeit durch Wärmenetze und Dezentrale Versorgung beheizt werden könnten. Je nachdem, welchen Preis man für Fernwärme annimmt, verändert sich die Eignung. Deswegen wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt (s. Seite 54 und 55), um sichtbar zu machen, welche Gebiete auch unter teureren Bedingungen für ein Fernwärmenetz sehr gut geeignet wären und sind als Potenzialgebiete 1 bis 4 im Fachgutachten dargestellt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Quartier 1: Zentrum (s. Seite 64-65)</li>



<li>Quartier 2: Klinik (s. Seite 66)</li>



<li>Quartier 3: Bergfelder Str. (s. Seite 67)</li>



<li>Quartier 4: Gewerbegebiet (s. Seite 68)</li>
</ul>



<p>Die Potentialanalyse für die Erschließung lokal verfügbarer erneuerbarer Wärmequellen ergab, dass es sich zunächst lohnen könnte, folgende Potentiale auf ihre technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit zu untersuchen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung von Umweltwärme: See- und Flussthermie (s. Seite 37-38)</li>



<li>Nutzung von Abwasserwärmepotentialen (s. Seite 37)</li>



<li>Abwärme am Standort der Asklepios Klinik Birkenwerder (s. Seite 38)</li>
</ul>



<p><strong>Szenario 2</strong>&nbsp;ist abhängig von den Gasversorgen, die während der Erstellung des Wärmeplans prognostizierten, dass sie bis zum Jahr 2030 Birkenwerder über das Gasnetz mit Biomethan versorgen können. Biomethan zählt zu den regenerativen Energien. In diesem Fall wären weite Teile von Birkenwerder über das bestehende Gasnetz versorgt (s. Fachgutachten Seite 55, Abb. 48)</p>



<p>Sollten Sie Fragen zur Kommunalen Wärmeplanung haben, wenden Sie sich gerne an:</p>



<p>Gemeinde Birkenwerder<br>E-Mail:&nbsp;<span class="pep-email">s.olischlaeger(Ersetze diese Klammer mit dem @-Symbol)birkenwerder.de</span><br>Telefon: 03303 290-138</p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Forschungsverbundprojekt KWPconnect zur klimaneutralen Entwicklung des Strom- und Wärmesektors in Birkenwerder und Hohen Neuendorf gestartet</title>
		<link>https://klimaschutz.birkenwerder.de/forschungsverbundprojekt-kwpconnect-zur-klimaneutralen-entwicklung-des-strom-und-waermesektors-in-birkenwerder-und-hohen-neuendorf-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Olischläger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 09:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunale Wärmeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[KWPconnect]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://klimaschutz.birkenwerder.de/?p=1199</guid>

					<description><![CDATA[Wie kann unser Energiesystem für Wärme und Strom in Zukunft funktionieren? Welche Auswirkungen haben diese auf das Stromnetz? ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>26.11.2025</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/20251113_Gruppenfoto_P1100736b-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1201" srcset="https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/20251113_Gruppenfoto_P1100736b-1-1024x683.jpg 1024w, https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/20251113_Gruppenfoto_P1100736b-1-300x200.jpg 300w, https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/20251113_Gruppenfoto_P1100736b-1-150x100.jpg 150w, https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/20251113_Gruppenfoto_P1100736b-1-768x512.jpg 768w, https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/20251113_Gruppenfoto_P1100736b-1-1536x1024.jpg 1536w, https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/20251113_Gruppenfoto_P1100736b-1-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><em>Vorne von links nach rechts: Sonja Witkowski (Fraunhofer UMSICHT), Heiderose Ernst (Hohen Neuendorf), Sarah Olischläger (Birkenwerder), Petra Teigel (Hohen Neuendorf), Ilka Cußmann (Reiner Lemoine Institut); hinten von links nach rechts: Stephan Zimniok (Bürgermeister Birkenwerder), Carsten Beier (Fraunhofer UMSICHT), Jonas Danke (Reiner Lemoine Institut), Hans Michael Oleck (Hohen Neuendorf), Dr. Jens Horn (EMB Energie Brandenburg), Kai Hohnhold (GASAG), Steffen Apelt (Bürgermeister Hohen Neuendorf) </em></p>



<p>Wie kann unser Energiesystem für Wärme und Strom in Zukunft funktionieren? Wie können sich die Brandenburger Kommunen Birkenwerder und Hohen Neuendorf klimaneutral mit Wärme versorgen und dafür erneuerbare Energien nutzen? Welche Auswirkungen haben diese auf das Stromnetz? Welche Maßnahmen sind dafür notwendig? Wie kann dieser Prozess effizient und kostengünstig realisiert werden? </p>



<p>An diesen und weiteren Fragen forschen Wissenschaftler:innen im Projekt KWPconnect ergänzend zur kommunalen Wärmeplanung, das jetzt gestartet ist.</p>



<p>In Hohen Neuendorf und Birkenwerder untersucht das Projektteam, bestehend aus Expert:innen vom Reiner Lemoine Institut (RLI), dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und dem Energieversorgungsunternehmen EMB Energie Brandenburg, wie eine erfolgreiche Transformation der Wärmeversorgung gelingen kann. </p>



<p>Das heißt, dass man sich unterschiedliche Quartierslösungen anschaut, wie zum Beispiel Energiegemeinschaften oder Nahwärmekonzepte. Hier wird dann untersucht, wie sich diese auf das gesamte Energiesystem auswirken und welche Rolle in diesem Kontext das bestehende Gasnetz zukünftig einnehmen kann. Im Projekt arbeiten dafür Energieversorger, Verwaltungen und Forschende direkt zusammen und nutzen Erkenntnisse aus Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren lokalen Akteuren, um von der kommunalen Wärmeplanung in die Umsetzung auf der Quartiersebene zu kommen. </p>



<p>In der ersten Informationsveranstaltung, voraussichtlich im April 2026, wird das Projekt der <br>Kommunalpolitik und den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt, damit diese die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen.</p>



<p>Die Fördermittel für das Projekt KWPconnect wurden beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderaufrufs „Vom Plan zur Wende“ des 8. Energieforschungsprogramms beantragt mit dem Untertitel: </p>



<p>„Kommunale Wärmeplanung trifft Energiesystemanalyse: Innovative und integrale Ansätze zur effizienten Transformation des Strom- und Wärmesektors unter Einbindung lokaler Akteursperspektiven“ </p>



<p>Es wird im Zeitraum Oktober 2025 bis September 2027 mit insgesamt rund 1,38 Millionen Euro gefördert. Die Leitung des Konsortiums wird von der Stadt Hohen Neuendorf übernommen, die gemeinsam mit Birkenwerder die Praxispartner darstellen.</p>



<p>Das im Projekt gewonnene Wissen soll weit über den Projektstandort hinaus Wirkung entfalten. Die Erkenntnisse werden nicht nur vor Ort genutzt, sondern mit anderen Kommunen und politischen Entscheidungsträger:innen geteilt. So arbeitet das Projektteam direkt an der zukunfsfähigen Weiterentwicklung des Instruments der Kommunalen Wärmeplanung. Damit möglichst viele von den Ergebnissen des Projekts profitieren, sind verschiedene Maßnahmen für den Wissenstransfer geplant – darunter praxisorientierte Workshops und die Teilnahme an Fachkonferenzen. So wird sichergestellt, dass die gewonnenen Erkenntnisse bekannt werden und in die Umsetzung weiterer Projekte integriert werden können. </p>



<p></p>



<p>Hier das, was die Projektpartner zum Start des Projekts sagen:</p>



<p><strong>Stephan Zimniok, Bürgermeister von Birkenwerde</strong>r: „Ich habe große Hoffnungen in das Projekt, dass hier die bislang im Abseits stehende Thematik über die Auswirkungen der Kommunalen Wärmeplanung auf die Stromnetze beleuchtet und <br>geklärt wird. Ich würde mich freuen, wenn damit auch Ängste der Bürgerinnen und Bürger gedämpft oder zumindest aufgeklärt werden könnten. Alles in allem bin ich voller Vorfreude und stolz darauf, dass die Gemeinde Birkenwerder Gelegenheit erhält, an einem so groß <br>angelegten Projekt mitzuarbeiten.“ </p>



<p><strong>Der Bürgermeister von Hohen Neuendorf, Steffen Apelt</strong>: „Wir freuen uns sehr über den positiven Förderbescheid! Mit der kompetenten Unterstützung der Forschungspartner, können wir konkrete Antworten zu ganz realen und komplexen Herausforderungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbetreibenden in der <br>Stadt aufzeigen. Die Forschenden beschäftigen sich in den nächsten zwei Jahren mit den Themen: Wie können wir zukünftig in Hohen Neuendorf heizen? Welche Kosten müssen wir vermutlich dafür einkalkulieren? Welche Infrastrukturen und Technologien können die <br>Versorgungssicherheit sicherstellen. Ich bin sehr gespannt auf den Diskussionsprozess und die Ergebnisse.“ </p>



<p><br><strong>Dr. Jens Horn, Geschäftsführer EMB Energie Brandenburg</strong>: „Das Forschungsprojekt KWPconnect bietet uns eine zweifache Chance. Einerseits gewinnen wir als Eigentümer beziehungsweise Miteigentümer des Gasnetzes in Hohen <br>Neuendorf, Birkenwerder und über 150 weiteren Konzessionskommunen Erkenntnisse über mögliche Nutzungen nach 2045. Andererseits hilft es uns als Energielieferant und Grundversorger, um für unsere Kundinnen und Kunden realistische und finanzierbare Angebote für die persönliche Gestaltung der Energie- und Wärmewende entwickeln zu können.“ </p>



<p><strong>Sonja Witkowski, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Fraunhofer UMSICHT</strong>: <br>„Wir befinden uns hier in einem Kommunikationsprojekt. Wir möchten die mathematischen Modelle der Forschungsinstitute gezielt einsetzen, sodass wir einen Mehrwert für die Akteure vor Ort schaffen. Und das geht nur über einen konstanten Austausch und <br>Feedbackprozess mit und in den Kommunen.“</p>



<p><strong>Ilka Cußmann, Leiterin Forschungsbereich Transformation von Energiesystemen</strong> <strong>am Reiner Lemoine Institut</strong>: „Kommunen und die Akteure vor Ort spielen eine Schlüsselrolle für die Energiewende. Mit dem Forschungsprojekt KWPconnect möchten wir sie in die Lage versetzen, die Wechselwirkungen zwischen Wärmeplanung und dem restlichen Energiesystem sichtbar zu machen und fundierte Entscheidungen zur Umsetzung der Wärmewende zu treffen.“ </p>



<p><strong>Warum das alles? &#8211;</strong> <strong>Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien </strong></p>



<p>Bis 2045 müssen Städte und Gemeinden ihre Wärmeversorgung klimaneutral planen. Das&nbsp;bedeutet, dass die zum Heizen benötigte Energie so erzeugt wird, dass keine Treibhausgase&nbsp;in die Atmosphäre gelangen. So sieht es das Wärmeplanungsgesetz für alle Kommunen in&nbsp;<br>Deutschland vor.&nbsp;Während die Kommunale Wärmeplanung Wege zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung&nbsp;zeigt, wurden die Auswirkungen auf das Stromnetz durch die Transformation im&nbsp;Wärmebereich bislang wenig untersucht. Doch durch zunehmende Elektrifizierung von&nbsp;Wärme und Mobilität sowie den Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung steigen die&nbsp;Anforderungen an die Stromnetze. Das neue Projekt soll helfen, damit Überlastungen und&nbsp;ein wachsender Netzausbaubedarf nicht zum Flaschenhals der Energiewende werden.&nbsp;</p>



<p> <br>  <strong>Infos zu den Projektpartnern:</strong></p>



<p> Das <strong>Reiner Lemoine Institut (RLI)</strong> ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Forschungsinstitut, das sich seit 2010 für eine Zukunft mit 100 Prozent erneuerbaren Energien einsetzt. In den drei Forschungsbereichen Transformation von Energiesystemen, Mobilität mit erneuerbaren Energien und Off-Grid Systems arbeiten die Wissenschaftler*innen des RLI anwendungsorientiert und wissenschaftlich für die Energie- und Verkehrswende in Deutschland und international. Seit der Gründung haben sich die am Institut entwickelten Open-Source-Modelle fest in der Energiesystemmodellierung etabliert. Die Mobilitäts- und Elektrifizierungskonzepte des RLI werden von Unternehmen und der öffentlichen Hand weltweit umgesetzt. www.reiner-lemoine-institut.de <br>Das <strong>Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT</strong> in Oberhausen unterstützt Industrie und Gesellschaft beim Transfer in ein klimaneutrales und zirkuläres Wirtschaftssystem. Unsere Forschung fokussiert auf Circular Economy, Green Hydrogen, Carbon Management und Local Energy Systems. Im Rahmen des Projekts wird Fraunhofer UMSICHT seine Expertise in der integralen Quartiersplanung sowie der modellbasierten Optimierung lokaler Energiesysteme einbringen. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt im <br>Zusammenspiel von Energieversorgung und Energienutzung sowie in der wirtschaftlich-technischen Systemintegration unter Einbindung vielfältiger Akteursperspektiven. www.umsicht.fraunhofer.de/</p>



<p>Gas, Strom, Energielösungen – die<strong>&nbsp;EMB Energie Brandenburg GmbH</strong>&nbsp;ist Energiepartner für rund 150.000&nbsp;Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Seit Juli 2025 tritt sie unter einer neuen Marke auf: Energie&nbsp;Brandenburg. Die neue Marke signalisiert: Energie Brandenburg will die Energie- und Wärmewende im ganzen&nbsp;Land Brandenburg voranbringen. Mit reinen Energieprodukten genauso wie mit Energielösungen für alle&nbsp;Größenordnungen von Privatkunden über Industriebetriebe bis hin zu Nahwärmenetzen, die aus erneuerbaren&nbsp;<br>Energiequellen gespeist werden. Zudem ist das Unternehmen auch selbst in der Erzeugung von erneuerbaren&nbsp;Energien durch Windkraft- und Photovoltaikanlagen tätig. Mehr Informationen: www.energie-brandenburg.de &nbsp;</p>



<p><strong>Gefördert vom</strong></p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Bürgerversammlung: Das sind die nächsten Schritte bei der Kommunalen Wärmeplanung</title>
		<link>https://klimaschutz.birkenwerder.de/buergerversammlung-das-sind-die-naechsten-schritte-bei-der-kommunalen-waermeplanung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Olischläger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 10:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunale Wärmeplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[In Birkenwerder ging es bei der Bürgerversammlung am 10. Juli 2025 um ein zukunftsweisendes Thema: die Kommunale Wärmeplanung. Auf Einladung der Gemeinde wurden die Bürgerinnen und Bürger über das Zielszenario und die geplanten Maßnahmen&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>In Birkenwerder ging es bei der Bürgerversammlung am 10. Juli 2025 um ein zukunftsweisendes Thema: die Kommunale Wärmeplanung. Auf Einladung der Gemeinde wurden die Bürgerinnen und Bürger über das Zielszenario und die geplanten Maßnahmen zur klimafreundlichen und effizienten Wärmeversorgung der Zukunft informiert. „Die Bürgerbeteiligung ist uns sehr wichtig. Wir möchten, dass alle in Birkenwerder die Möglichkeit haben, sich aktiv in die Planung einzubringen. Deshalb haben wir in der Veranstaltung nicht nur das Zielszenario und Maßnahmen präsentiert, sondern auch Raum für offene Diskussionen und Anregungen geschaffen“, sagte Bürgermeister Stephan Zimniok.&nbsp;Alexander Steber, Projektleiter der MaxSolar GmbH, stellte dabei konkrete Maßnahmen vor, die auf den Einsatz erneuerbarer Energien setzen und innovative Technologien nutzen, um die Energieeffizienz in der Gemeinde weiter zu steigern. „Nur mit einer engen Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den Bürgern können wir eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung für die Wärmeversorgung entwickeln“, betonte Alexander Steber.&nbsp;Die Teilnehmenden waren sehr interessiert und hofften teilweise zu erfahren, wie man direkt loslegen könnte mit einem kleinen Wärmenetz. Alexander Steber musste hier ein klein wenig bremsen: „Die Kommunale Wärmeplanung ist der allererste Schritt auf dem Weg dorthin und zeigt übersichtlich alle Orte in der Gemeinde auf, an denen sich ein Wärmenetz lohnen könnte. In einer Machbarkeitsstudie, die erst nach Aufstellung des Kommunalen Wärmeplans folgen kann, würden dann alle Möglichkeiten, die man in einem zuvor ausgesuchten Quartier hat, im Detail beleuchtet und deren Wirtschaftlichkeit bankentauglich errechnet.“</p>



<p>Auch Vertreter der Gasag Gruppe und der NBB Netzgesellschaft waren anwesend. Deren neueste Entwicklungspläne in Hinsicht auf Nutzung von Biomethan als Ersatz für das momentan durch die Gasleitungen geschickte Erdgas war bereits in das präsentierte Zielszenario eingearbeitet worden und stieß auf reges Interesse.&nbsp;„Es ist ein spannender Prozess, und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft. Gemeinsam können wir die Wärmeversorgung von Birkenwerder nachhaltig gestalten und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Zimniok abschließend.&nbsp;Ab sofort haben die Einwohnerinnen und Einwohner Birkenwerders sowie die ansässigen Unternehmen bis zum 31.08.2025 die Möglichkeit, eine&nbsp;<a href="https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=WvOreu4QeUG2hJbHp0StG4vvVl6pXzREos7_IgBIM_RUQjMxQjdUNVBXS0xWWkNBWlJHQzQ4VlY3Qy4u&amp;route=shorturl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stellungnahme</a>&nbsp;zum präsentierten Zielszenario und den Maßnahmen abzugeben. Genauere Informationen finden Sie in der&nbsp;<a href="https://www.birkenwerder.de/fileadmin/user_upload/20250715_KWP-Birkenwerder_Bestand-Potenzial-Ziel.pdf">Präsentation</a>. Oder kommen Sie vorbei, eine Kopie der Präsentation liegt auch im Rathaus. Ihre Stellungnahme geben Sie dann bitte bei Frau Olischläger in Zimmer 313 oder im Sekretariat in Zimmer 207 ab.</p>



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<p>Kontakt:</p>



<p>Gemeinde Birkenwerder<br>E-Mail: <span class="pep-email">s.olischlaeger(Ersetze diese Klammer mit dem @-Symbol)birkenwerder.de</span><br>Telefon: 03303 290-138</p>



<p>Text/Fotos: Gemeinde Birkenwerder</p>
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<p>Bildunterschriften</p>



<p>Bild 1: Bürgermeister Stephan Zimniok (l.) mit Alexander Steber vom Unternehmen MaxSolar GmbH.</p>



<p>Bild 2: Bürgerversammlung in der Aula der Pestalozzi-Grundschule Birkenwerder am 10. Juli 2025.</p>
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		<title>Gemeinde Birkenwerder im Landkreis Oberhavel startet kommunale Wärmeplanung in Zusammenarbeit mit MaxSolar GmbH</title>
		<link>https://klimaschutz.birkenwerder.de/gemeinde-birkenwerder-im-landkreis-oberhavel-startet-kommunale-waermeplanung-in-zusammenarbeit-mit-maxsolar-gmbh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Olischläger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunale Wärmeplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[13.01.2025 Die Gemeinde Birkenwerder im brandenburgischen Landkreis Oberhavel geht einen wegweisenden Schritt in Richtung einer klimafreundlichen Energiezukunft. Gemeinsam mit der MaxSolar GmbH, einem Unternehmen mit Hauptsitz in Traunstein und weiteren Standorten in München, Hamburg&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><em><time datetime="2025-01-13">13.01.2025</time></em></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>
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<p>Die Gemeinde Birkenwerder im brandenburgischen Landkreis Oberhavel geht einen wegweisenden Schritt in Richtung einer klimafreundlichen Energiezukunft. Gemeinsam mit der MaxSolar GmbH, einem Unternehmen mit Hauptsitz in Traunstein und weiteren Standorten in München, Hamburg und Berlin, beginnt die Gemeinde die Entwicklung einer kommunalen Wärmeplanung. Das Ziel: Eine zukunftsfähige, umweltfreundliche Wärmeversorgung zu schaffen und die Grundlagen für eine klimaneutrale Zukunft zu legen.</p>



<p>Erstmals trafen sich im Dezember Vertreter der Gemeinde und der MaxSolar GmbH, um die nächsten Schritte zur Umsetzung der Wärmeplanung zu besprechen. Seitens der Gemeinde Birkenwerder nahmen Sarah Olischläger, Klimaschutzmanagement, Dandy Schliefke, Stadtplaner, sowie Bürgermeister Stephan Zimniok an dem Treffen teil. MaxSolar war mit den Experten Frank Firnhaber und Alexander Steber aus der Wärme-Abteilung vertreten.</p>



<p>„Unsere Kommune nimmt die Verantwortung für eine nachhaltige Energieversorgung ernst. Gemeinsam mit MaxSolar entwickeln wir Möglichkeiten der künftigen Wärmeversorgung, die nicht nur den aktuellen Bedarf abdecken, sondern auch die Weichen für die Zukunft stellen“, betont Bürgermeister Stephan Zimniok.</p>



<p>Im Rahmen des Projektes wird zunächst eine detaillierte Analyse der bestehenden Wärmeversorgung und der zukünftigen Bedürfnisse durchgeführt. Auf dieser Grundlage werden verschiedene Szenarien entwickelt, die den Einsatz erneuerbarer Energien maximieren und gleichzeitig die Energieeffizienz erhöhen. Dabei fließen innovative Technologien und nachhaltige Lösungen in die Planung ein.</p>



<p>Alexander Steber, Projektleiter bei MaxSolar, erklärt: „Eine erfolgreiche Energiewende gelingt nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten und eine durchdachte Planung. Wir sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit mit der Gemeinde Birkenwerder und sehen große Chancen, einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung zu leisten.“</p>



<p>Das Projekt wird durch Fördermittel der Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützt, die dazu beitragen, die CO<sub>2</sub>-Emissionen zu senken und die Wärmeversorgung der Kommunen langfristig zu sichern.</p>



<p>Mit der Umsetzung dieses Projekts zeigt die Gemeinde Birkenwerder ihre Entschlossenheit, aktiv zur Erreichung der Klimaziele beizutragen und eine zukunftsorientierte, klimafreundliche Wärmeversorgung zu etablieren.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Kontakt: Gemeinde Birkenwerder Klimaschutzmanagement<br>E-Mail:&nbsp;<a href="https://www.birkenwerder.de/rathaus/aktuelles/neuigkeiten/details/gemeinde-birkenwerder-im-landkreis-oberhavel-startet-kommunale-waermeplanung-in-zusammenarbeit-mit-maxsolar-gmbh#">s.olischlä<span class="pep-email">ger(Ersetze diese Klammer mit dem @-Symbol)birkenwerder.de</span></a></p>



<p>Telefon: 03303 290138</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="301" src="https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_2025-11-10_BMUKN_NKI_933e3434c7-2.jpg" alt="" class="wp-image-1197" style="width:365px;height:auto" srcset="https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_2025-11-10_BMUKN_NKI_933e3434c7-2.jpg 720w, https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_2025-11-10_BMUKN_NKI_933e3434c7-2-300x125.jpg 300w, https://klimaschutz.birkenwerder.de/wp-content/uploads/2025/11/csm_2025-11-10_BMUKN_NKI_933e3434c7-2-150x63.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>
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<p>Gemeinde Birkenwerder / Foto: Liebke&nbsp;</p>



<p></p>
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		<title>Informationen zur Kommunalen Wärmeplanung in Birkenwerder</title>
		<link>https://klimaschutz.birkenwerder.de/informationen-zur-kommunalen-waermeplanung-in-birkenwerder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Olischläger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 13:44:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Rathaus]]></category>
		<category><![CDATA[Klimafreundliche Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Wärmeplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuell sucht die Gemeinde ein Ingenieurbüro zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung. Was das bedeutet und welche Auswirkungen der kommunale Wärmeplan auf Birkenwerder haben wird.]]></description>
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<p><em>Aktuell sucht die Gemeinde ein Ingenieurbüro zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung. Was das bedeutet und welche Auswirkungen der kommunale Wärmeplan auf Birkenwerder haben wird.</em></p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained"><div class="wp-block-image">
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</div></div></div>



<p></p>



<p>Am 1. Januar 2024 ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG), auch Heizungsgesetz genannt, zusammen mit dem sogenannten Wärmeplanungsgesetz (WPG) in Kraft getreten. Beide Gesetze sollen zusammenarbeiten und dazu beitragen, die angestrebte Klimaneutralität 2045 zu erreichen. &nbsp;Während das Heizungsgesetz vorerst nur Neubauten in Neubaugebieten betrifft, ist die Gültigkeit in Bestandsgebieten an die kommunale Wärmeplanung des WPG gekoppelt. Das Ziel sind klimaneutrale Städte und Gemeinden bis 2045. Nach einem Beschluss der Gemeindevertretung hat die Verwaltung Birkenwerder beim Bund Fördermittelgelder für eine Wärmeplanung beantragt. Nach der Bewilligung im September wurde nun eine Ausschreibung veröffentlicht auf der Suche nach einem Ingenieurbüro, das die kommunale Wärmeplanung durchführt.</p>



<p><strong>Was genau ist eine kommunale Wärmeplanung?</strong></p>



<p>Die Wärmeplanung untersucht, in welchen Gebieten welche Form der Wärmeversorgung die wirtschaftlichste ist. Es ist ein Prozess, an dessen Ende Birkenwerder einen strategischen Plan erhält. Dieser ist auf Birkenwerders gemeindeeigene Grundvoraussetzungen zugeschnitten und zeigt, was in unserem Ort in puncto Wärmegewinnung mit Hilfe erneuerbarer Energien möglich wäre. Das könnte von dezentralen Lösungen bis zu Wärmenetzen in festgelegten Quartieren oder der ganzen Ortschaft reichen. Die Wärmeplanung soll Anwohnern, Gewerbetreibenden und Energieversorgungsunternehmen Planungssicherheit geben, mit welcher Wärmeversorgung sie in Zukunft rechnen können. Nach Fertigstellung des Wärmeplans wurde noch nichts umgesetzt, aber es wurde ein grundlegender Strategieplan entwickelt, an dessen Maßnahmen man sich entlangarbeiten sollte.</p>



<p><strong>Bis wann wird die kommunale Wärmeplanung vorliegen?</strong></p>



<p>Die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung wird im Idealfall ein Jahr in Anspruch nehmen. Sobald die Gemeinde Birkenwerder die Planung an ein Ingenieurbüro vergeben hat, werden die BürgerInnen zum weiteren Zeitplan informiert, denn die Bürgerbeteiligung ist bei der Erstellung des Kommunalen Wärmeplans von großer Bedeutung.&nbsp;Für alle Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern ist die deutschlandweite Frist für die Fertigstellung der kommunalen Wärmeplanung der 30.06.2028. Mit der frühzeitigen Wärmeplanung zeigt unsere Gemeinde somit auch frühzeitig auf, wohin die Reise gehen kann und bietet so eine frühzeitige Informationsgrundlage.</p>



<p><strong>Was bedeutet das für mich als Eigentümer?</strong></p>



<p>Wichtig zu wissen ist hierbei: Es resultieren daraus für die BürgerInnen keine früheren Fristen in Bezug auf die Pflicht zum Einbau einer Heizung, die zu 65% mit erneuerbaren Energien betrieben werden kann. Wenn eine Kommune schon vor Ablauf der gesetzlichen Frist einen Wärmeplan vorlegt, ändert sich erstmal gar nichts. Die Wärmeplanung ist rechtlich unverbindlich, d.h. sie begründet für Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen keine Rechte oder Pflichten. Die planende Kommune legt sich damit auch nicht fest, bestimmte Energieinfrastrukturen zu bauen oder zu betreiben. Sie berücksichtigt die Ergebnisse der Wärmeplanung aber etwa bei der Aufstellung von Bebauungsplänen. Sie kann dann Wärmenetz- oder Wasserstoffnetzausbaugebiete durch Satzung rechtsverbindlich ausweisen und erst nach der Ausweisung gelten die Vorgaben des GEG&nbsp;zur Nutzung von 65%&nbsp;Erneuerbaren Energien beim Heizen (siehe&nbsp;<a href="http://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/FAQ/Waermeplanung/faq-waermeplanung-wpg.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/FAQ/Waermeplanung/faq-waermeplanung-wpg.html</a>).&nbsp;Für bestehende Heizungen, die jünger als 30 Jahre alt sind, gibt es keine Pflicht zum Austausch. Diese können weiterbetrieben und dürfen auch repariert werden.&nbsp;&nbsp;Heizungen, die vor 2024 eingebaut wurden, können noch bis 31. Dezember 2044 mit bis zu 100% fossilem Erdgas bzw. Heizöl betrieben werden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt muss jedoch ein Brennstoffwechsel zu biogenen oder synthetischen Brennstoffen erfolgen. Wenn eine Erdgas- oder Ölheizung irreparabel defekt ist, gibt es Übergangslösungen. So kann zum Beispiel erst einmal eine gebrauchte Gasheizung oder Miet-Gasheizung eingebaut werden. Hier gibt es Übergangsfristen von fünf Jahren bzw. bei Gasetagenheizungen von bis zu 13 Jahren, um den Umstieg auf eine Heizung mit 65% Erneuerbarer Energie gut vorbereiten zu können. Nach der Frist muss jedoch auf eine Heizung mit mindestens 65% Erneuerbarer Energie umgestellt werden. Falls ein Anschluss an ein Wärmenetz möglich ist, beträgt die Frist maximal zehn Jahre.&nbsp;Die Regelungen des&nbsp;GEG&nbsp;zur Verschränkung mit der Wärmeplanung sollen es Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich bei der Entscheidung für eine klimafreundliche Heizung an der Wärmeplanung zu orientieren.</p>



<p>Weitere Informationen zu der Kommunalen Wärmeplanung und zu Förderungen beim Heizungstausch finden Sie auf:&nbsp;<a href="http://www.energiewechsel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.energiewechsel.de</a></p>



<p></p>
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