Sorgenfrei fliegen mit Strom?

Mit elektrischen Flugzeugen klimafreundlich, und auch ein wenig leiser, fliegen.

Eine verrückte Idee oder realistisch und bald im Alltag zu haben?

Was sagt die Physik?

Die physikalischen Gesetze sagen „Klar, kann man machen.“ Der erste elektrische Flug war 1973. Die Solar Impulse hat 2015 und 2016 einen Um-die-Welt-Flug gezeigt.

Dieser Flug hat allerdings 2 Jahre gedauert, Solar Impulse kann nur eine Person transportieren und fliegt gerade mal Tempo 70. Nicht sehr alltagstauglich. Solarzellen auf dem Flugzeug liefern einfach nicht genügend Energie um nur mit der Sonne zu fliegen (wie beim Elektroauto, das müsste 2 Wochen in der prallen Sonne stehen um 100 Kilometer fahren zu können).

Elektroflugzeuge müssen also auf dem Boden aufgeladen werden, genau wie Ihr Handy.

Was wird momentan entwickelt?

Flugzeuge für Kurz- und Mittelstrecken. Zum Beispiel, in den nächsten zehn Jahren,  kleine innereuropäische Strecken wie Paris-London (Wright Electric mit Easyjet), oder Regionalstrecken in den dünn besiedelten und weitläufigen Vereinigten Staaten (Zunum Aero) – ein bisschen wie Busfahren.

Lilium Aviation aus München denkt an einen taxi-artigen Verkehr mit elektrischen Senkrechtstartern, vielleicht inspiriert von Das fünfte Element. Klingt völlig abgedreht, ist aber realistisch, denn der erste Flug war vor ein paar Wochen:

Lilium: Erfolgreicher Jungfernflug des E-Lufttaxis (Video)

 

Was geht heute schon? Was kann ich kaufen?

Privatpiloten können sich schon seit einigen Jahren ein elektrisches Flugzeug kaufen und damit bis zu 1000 km emissionsfrei fliegen.

Elektra One und Two, mit Solar-Unterstützung.

Pipistrel bietet ebenfalls 2 Typen an.

Lange Antares 20E (elektrisch startendes Segelflugzeug).

Airbus‘ E-FAN geht entgegen früherer Pläne nicht in Serie.

Wer mehr Flugleistung braucht, oder mit dem Flugzeug auf der Straße zum Flugplatz fahren möchte, kann das AeroMobil, mit Hybridantrieb, vorbestellen.

Hybrid-Flugauto AeroMobil – Vorbestellung möglich (Video)